Drei Werlter im erweiterten U21-Niedersachsenkader
Anfang 2024 erhielten drei Spieler der Rugbyabteilung des SV Sparta Werlte eine besondere Nachricht: Maxim Richter, Tom Pettan und Oliver Lucks wurden für den erweiterten U21-Niedersachsenkader nominiert.
Alle drei hatten zuvor an Auswahltrainings teilgenommen und bekamen damit die Möglichkeit, sich auf Landesebene weiter zu zeigen. Ihre Wege dorthin waren allerdings unterschiedlich.
Vom Werlter Nachwuchs in den erweiterten Landeskader
Tom Pettan und Oliver Lucks waren zu diesem Zeitpunkt bereits seit mehr als fünf Jahren im Verein. Einen Teil ihrer Spielerfahrung hatten sie während ihrer Jugend beim Rugbyclub Emmen in den Niederlanden gesammelt, wo sie vor der Corona-Pandemie in einer Spielgemeinschaft aufliefen.
Später trainierten beide gemeinsam mit den Erwachsenen in Werlte und nahmen regelmäßig an den Freundschaftsspieltagen von „Rugby unites Niedersachsen“ teil. Dort kamen Aktive verschiedener Vereine zusammen und konnten zusätzliche Spielpraxis sammeln.
Vom Probetraining zum erweiterten Niedersachsenkader
Einen deutlich kürzeren Weg hatte Maxim Richter hinter sich. Er war erst im April 2023 über eine Mitgliederaktion zum Rugbytraining in Werlte gekommen und sammelte anschließend bei „Rugby unites Niedersachsen“ erste Spielerfahrung.
Bei einem seiner ersten Einsätze wurde er zum „Man of the Match“ gewählt. Weniger als ein Jahr nach seinem Einstieg wurde er gemeinsam mit Tom und Oliver für den erweiterten U21-Niedersachsenkader nominiert.
Drei unterschiedliche Wege auf Landesebene
Die Nominierung für den erweiterten Kader bedeutete noch keine Berufung in die endgültige Auswahl. Die drei Werlter gehörten zunächst zu einem größeren Kreis von Spielern, aus dem die weitere Auswahl getroffen wurde.
Für Rugby Werlte war die Nominierung zugleich bemerkenswert, weil sie drei unterschiedliche Entwicklungswege zusammenbrachte: zwei Spieler, die bereits mehrere Jahre Rugbyerfahrung gesammelt hatten, und einen Spieler, der erst im Jahr zuvor mit dem Sport begonnen hatte.
